Kokosöl aus Kaltpressung


Die schonende Herstellung durch Kaltpressung

Ein Verfahren, bei dem Kokos-Öl hergestellt wird, ist die Kaltpressung. Durch diese Art der Herstellung wird das reine, naturbelassene, native Kokosöl gewonnen. In Ölmühlen wird das Fruchtfleisch der Kokosnüsse in nur einem Schritt ausgepresst. Bei diesem Verfahren bleiben die natürlichen Inhaltsstoffe, die wertvollen Fettsäuren und Vitamine erhalten und das Öl behält seinen köstlichen Kokosgeschmack. Es hat bei Raumtemperatur eine feste Konsistenz, das aber aufgrund des niedrigen Schmelzpunktes beim Erhitzen sehr schnell flüssig wird.

Zunächst aber müssen die Kokosnüsse durch trainierte Palmkletterer oder Affen von den Palmen geholt werden. Direkt nach der Ernte werden die Kokosnüsse dann geöffnet und das Fruchtfleisch getrocknet.

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Hierdurch entsteht die Basis für das Kokosöl – die Kopra, die etwa 70% Fett enthält. Kokosöle, die durch dieses Verfahren hergestellt werden, gelten als besonders hochwertig.

Reines Kokosöl wird nicht raffiniert oder gebleicht. Da es auch nicht desodoriert oder gehärtet wird, ist es von höchster Qualität. Im Handel findet man auch Kokosöle mit dem Zusatz „extra vergine“ oder „extra virgin“, angelehnt an die Kennzeichnung hochwertiger Olivenöle. Wie auch die Begriffe „premium“ oder „Rohkostqualität“ haben diese Zusätze bei Kokosölen keine Bedeutung. Es gibt nur das bereits beschriebene, schonende Verfahren der Kaltpressung sowie das industrielle, bei dem das konventionelle, qualitätiv nicht so hochwertige Kokosfett entsteht. Das durch Raffination hergestellte Kokosfett ist geschmacksneutral, da die leicht verderblichen Bestandteile, die für den Geschmack wichtig sind, entfernt werden.

Natives Kokosöl ist leicht verdaulich und gut bekömmlich, was auch der Grund dafür ist, dass es in der kalten und warmen Küche vielseitig einsetzbar ist.

Bitte beachten:
Das native Kokosöl sollte nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden, da sich sonst Kondenswasser im Behälter bilden kann, was ein Nährboden für Schimmelpilze darstellt.

Bildquelle: espana-elke / pixelio.de