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    Kokosöl – Pflegeprodukt und Nahrungsmittel


    Das Kokosöl/Kokosnussöl – oder auch Kokosfett genannt – findet in der Küche oder auch in der Körperpflege, in der Lebensmittel- und Pharmaindustrie seinen Platz. Es ist bei Zimmertemperatur ein festes, weißliches Pflanzenöl mit mildem, angenehmen Duft.

    Gewonnen wird es aus dem Nährgewebe der Kokosnuss und hat einen hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren – also den guten Fetten.

    Zunächst muss das Fruchtfleisch zerkleinert und getrocknet werden, bevor es dann in Ölmühlen kalt ausgepresst wird.

    Hauptanbaugebiete für Kokospalmen, die 20 – 25 m hoch werden können, sind die feuchtwarmen Tropen wie Indien, Sri-Lanka, Brasilien, Thailand und die Philippinen. Die Kokosnüsse werden von Palmkletterern oder in Asien auch teils durch dressierte Affen von den Palmen geholt. Die Affen klettern auf die Palme und drehen die Nuss so lange, bis sie vom Baum fällt.

    Verschiedene Anwendungsgebiete – vielseitig verwendbar

    In der Küche eignet es sich zum Braten, Backen und Kochen. Es ist hoch erhitzbar und durch den niedrigen Schmelzpunkt wird es schnell flüssig. In der Süßwaren- und Margarinenherstellung wird es ebenso verwendet. Verschieden Speisen, wie Suppen, Soßen und Wokgerichte können mit dem Kokosöl verfeinert werden. Wegen des kühlenden Effekts wird es bei der Herstellung von Speiseeis und Eiskonfekt eingesetzt.

    Kokosöl – Ein absoluter Renner mit hohem gesundheitlichem Wert

    Da Kokosöl einen hohen Gehalt an Laurinsäure hat, zählt Kokosöl zu den Laurinölen. Dieses bietet in der Kosmetikindustrie die Basis für viele Pflegeprodukte. Shampoos, Sonnenschutzcremes, Massageöle und Seifen werden hiermit hergestellt.

    Man kann sich das Öl in die Haare einmassieren, sie werden weicher und geschmeidiger und zudem duftet es sehr angenehm nach Kokos. Da es eine feuchtigkeitsspendende Wirkung hat, kann man es auch bei trockener Haut verwenden. Es beugt der Faltenbildung vor. Reibt man sich nach dem Duschen damit ein, bekommt man eine samtig weiche Haut. Trockene Lippen können auch mit dem Öl eingerieben werden und werden wieder zart. Es eignet sich auch wunderbar als Massageöl.

    Auch bei Hunden kann man das Kokosöl einsetzen. Es bietet einen guten Schutz vor Zecken. Dazu muss das Fell des Tieres vor dem Spaziergang dünn damit eingerieben werden.

    Im Gesundheitswesen werden Studien durchgeführt, um die positive Wirkung des Kokosöls bei verschiedenen Krankheiten nachzuweisen. Sogar die Symptome bei Alzheimer können gemindert werden.

    Eine gesunde Ernährung schließt die Verwendung von Kokosöl ein. Möchte man eine Gewichtsabnahme erzielen, sollte man es auf jeden Fall in den Speiseplan aufnehmen, da der Stoffwechsel angeregt wird. Regelmäßiger Verzehr hat auch auf das Herz-Kreislauf- und Immunsystem eine positive Wirkung. Auch das Hautbild kann sich durchaus verbessern, da die Erneuerung der Hautzellen gefördert wird.