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    Kokosöl – Schutz gegen Parkinson?


    Parkinson – Ketone aus Kokosöl als Schutzstoff

    Die schützende Wirkung des wohlschmeckenden, schneeweißen Kokosöls kann ein Grund für die Verlangsamung der Beschwerden bei neurodegenerativen Erkrankungen, um welche es sich bei Parkinson handelt, sein.

    Wird Kokosöl aufgenommen, entstehen bei der Verwertung im Körper bestimmte Substanzen – auch Ketone genannt. Diese liefern nicht nur Energie, sondern sie schützen zudem die Nervenzellen. Bestimmte Versuche deuten darauf hin, dass bereits geschädigte Nervenzellen wieder heilen. Daher wird diskutiert, ob bei der Behandlung von Parkinson-Erkrankten eine Keton bildende Ernährung hilfreich wäre.

    Die empfohlene Verzehrmenge liegt bei mind. 5 EL Kokosöl am Tag, mit dem Ziel, den im Blut enthaltenen Ketonspiegel so zu erhöhen, um die Hirnzellen ausreichend mit Energie zu versorgen. Dabei ist es gleich, ob das Öl für die Zubereitung der Speisen oder direkt eingenommen wird.

    Parkinson – Merkmale und Symptome

    Genau wie bei der Alzheimerdemenz, handelt es sich bei sehr häufig verbreiteten Parkinson-Krankheit (Schüttelkrankheit) um eine Erkrankung des Nervensystems. Der Name stammt von einem britischen Arzt, James Parkinson, der 1817 erstmals die Symptome definierte.
    Kokosöl ParkinsonHierbei sind bestimmte Teile des Gehirns von der langsam fortschreitenden neurologischen Erkrankung betroffen. In diesen Hirnbereichen ist der Botenstoff Dopamin nur unzureichend vorhanden, da die Nervenzellen, die Dopamin enthalten, nach und nach absterben. Bei einem Dopamin-Mangel kommt es zu einer Störung der Signalübertragung, die u a. die Motorik steuert. Daher zählen Bewegungsstörungen zu den Hauptmerkmalen von Parkinson. Erst wenn ca. 55-60% der Zellen abgestorben sind, kommt es zu den Symptomen.

    Hauptsymptome sind:

    – Bewegungsarmut
    – Muskelsteifheit
    – Ruhezittern
    – Gang-und Gleichgewichtsstörungen

    Betroffen sind meist Menschen im höheren Lebensalter, bei Menschen zwischen 50 und 60 Jahren kommt die Krankheit häufiger vor.

    Bis heute konnte noch nicht geklärt werden, warum es zu dem Absterben der Zellen kommt. Ein Gendefekt allein reicht nicht aus. Es wird zurzeit vermutet, dass möglicherweise im Körper entstandene Giftstoffe dafür verantwortlich sind. Evtl. liegt eine erbliche Störung des Abbaus dieser Giftstoffe vor.

    Bildquelle: isinor / pixelio.de