• Karies - Vorbeugung mit naturbelassenem nativem Kokosöl.

    Kokosöl zur Karies-Vorbeugung


    Kokosöl zur Karies-Vorbeugung? Wie geht das?

    Wer kennt das nicht: Der Gang zum Zahnarzt mit der Angst vor dem Bohrer? Die Diagnose: Karies! Weiße oder braune Stellen, sowie Schmerzen bei heißen oder kalten Nahrungsmitteln sind eindeutige Anzeichen dafür, dass die Zähne von Karies befallen sind.

    Doch wie entsteht Karies?

    Der Zahnschmelz auf den Zähnen wird nach und nach zersetzt. Dies kann durch verschiedene Faktoren ausgelöst werden. Im Vordergrund steht eine mangelhafte Zahnpflege. Neben denen im Mund vorhandenen natürlichen Stoffe, setzen sich auch Eiweiße, 193431_original_R_K_B_by_Tobias Bräuning1_pixelio.dedie sich im Speichel befinden, und Nahrungsreste auf der Zahnoberfläche ab. Außerdem befinden sich dort die Bakterien, die Zucker und Kohlenhydrate aus der Nahrung verarbeiten. Das Stoffwechselprodukt daraus ist dann die Säure, die den Zahnschmelz anfällt – es kommt zur Demineralisierung, d. h. Kalzium (als Beispiel) wird herausgelöst. Die regelmäßige Zahnpflege und Einsatz von Fluorid beseitigt Plaque, Säure und Bakterien. Außerdem ist Kokosöl dabei eine prima Unterstützung, denn es greift die karies-verursachenden Bakterien an und wirkt dabei wie ein natürliches Antibiotikum.

    Zukunftsvision – Kokosöl in Zahncreme?

    Aufgrund dieser besonderen Eigenschaft gehen Wissenschaftler davon aus, dass irgendwann modifiziertes Kokosfett (mit Enzymen vorbehandelt) in Zahnpflegeprodukten eingesetzt wird. Es bietet sich als gute Alternative zu den bisher verwendeten Zusätzen auf chemischer Basis an, denn auf Dauer gesehen, könnten diese chemischen Bestandteile die Mundschleimhaut und das Zahnfleisch schädigen.

    Aber nicht nur die regelmäßige Zahnpflege beugt Karies vor. Auch wer auf die richtige Ernährung achtet, kann viel dazu beitragen, dass sich die Bakterien erst gar nicht im Mund ausbreiten. Eine Studie hat gezeigt, dass eine Ernährungsumstellung die Kariesentstehung verringern kann. Ersetzen Sie zum Beispiel Butter oder Margarine durch biologisches Kokosöl und vermeiden Sie Speisen mit Zucker. Unter anderem gehört auch der Verzicht von Alkohol und Zigaretten dazu. Kaffee und Softdrinks sollten auch nicht zu häufig getrunken werden.

    Nun noch ein Tipp:

    Probieren Sie doch mal aus, die Zähne mit Kokosöl zu putzen. Sie werden sich wundern, wie sich die Zähne danach anfühlen und nebenbei beugt es auch Zahnfleischbluten vor.

    Zusammenfassend gesagt, kann Kokosöl eine bestehende Karieserkrankung nicht heilen, aber zur Vorbeugung ist es auf jeden Fall geeignet.

    Bildquelle: Tobias Bräuning / pixelio.de