• Wundheilung mit Kokosöl - Kokosöl u. alles rund um die Nuß

    Wundheilung mit Kokosöl


    Wundheilung – auch hier kommt das Wundermittel Kokosöl zum Einsatz

    In der Reihe von Heilmitteln, die indonesische Naturvölker und Bewohner anderer tropischer Regionen zur Wundheilung verwenden, wird unter anderem auch Kokosöl gelistet. Durch die kurzkettigen, gesättigten Fettsäuren eignet es sich außerdem zur Aufbewahrung der Heilpflanzen, die zur Wundbehandlung verwendet werden. Das Kokosöl ist lange haltbar und wird nicht ranzig, da die Fettsäuren durch ihre Reaktionsträgheit nicht oxidieren.

    Es ist wirklich faszinierend, wie vielseitig verwendbar das wohlriechende Öl ist. Auch bei uns wird das Kokosöl zur Behandlung von Brandwunden, Sonnenbrand und zur Wundheilung, wie beispielsweise bei Schnittverletzungen und Wundheilung mit KokosölSchürfwunden, verwendet. Es wird lokal, wie eine Wund- und Heilsalbe, als Creme auf und um die Wunde herum aufgetragen und unterstützt den natürlichen Heilungsprozess der Haut. Zudem schützt es aufgrund seiner antibakteriellen und fungiziden Wirkung vor möglichen Infektionen, denn Bakterien, Viren und Pilze, bzw. Pilzsporen, werden durch das hochwirksame Kokosöl abgetötet und eine weitere Ausbreitung verhindert. Die Blutgefäße rings um die Wunde werden wieder erneuert. Das Tolle daran ist, dass nach dem Heilprozess nahezu keine Narben zurückbleiben.

    Auch bei einem Schnupfen, wenn die empfindliche Haut um Nase und Mund wund ist vom vielen Schnäuzen, bringt Kokosöl schnelle Linderung. Hierzu muss man einfach nur die betroffene Hautstelle mehrmals täglich mit einem kleinen Klecks Öl einreiben. Im Herbst und Winter leidet aber nicht nur die Nase, sondern auch die Haut an Händen und Füßen wird oft rau und rissig und platzt auf. Dies kann sehr schmerzhaft sein. Eine kontinuierliche Behandlung mit Kokosöl als Hand- oder Fußcreme beugt vor und lässt bereits vorhandene Hautirritationen und -verletzungen schnell wieder abheilen.

    Aufgeplatzte, raue und rissige Hände und Füße?

    Besonders betroffen sind hier Personen, die in ihrem Beruf viel mit Wasser in Berührung kommen, wie z.B. Friseure, Reinigungskräfte, Köche, Küchenhilfen und viele mehr. Bei ihnen saugt sich die Haut tagsüber wie ein Schwamm mitWundheilung mit Kokosöl Feuchtigkeit voll. Bei Temperaturen um 0°C oder kälter gefriert dieses beim Gang ins Freie und lässt die oberen Hautschichten regelrecht aufplatzen. Die beste Möglichkeit, diesem Prozess entgegenzuwirken, ist das Tragen von Handschuhen und die vorbeugende und heilende Behandlung mit Kokosöl. Bestenfalls cremt man die Haut am Abend reichlich mit dem duftenden Öl ein und zieht über Nacht dünne Baumwollhandschuhe über die Hände. So kann das Kokosöl tief in die Haut einziehen und der Heilungsprozess wird beschleunigt. Vor dem Gang zur Arbeitsstätte erneut eine kleine Menge des Öls gut in die Haut einmassieren und … auf keinem Fall die Handschuhe vergessen!

    Übrigens: Auch Operationsnarben heilen schmerzfreier, besser und schneller ab, wenn man sie täglich mit Kokosöl behandelt. Außerdem wirkt das Öl antiviral bei Lippenherpes und lässt die lästigen Bläschen um den Mund schneller wieder verschwinden. Kokosöl – die perfekte Unterstützung zur Wundheilung!

    Bei größeren Verletzungen, tierischen oder menschlichen Bissen, klaffenden oder nässenden Wunden und starken Verbrennungen sollte auf jedem Fall der Rat eines Arztes oder Apothekers eingeholt werden! Auch Fremdkörper, wie beispielsweise Glassplitter, sollten umgehend von einem Fachmann entfernt werden. Ebenso sollten Sie stets auf einen ausreichenden Tetanusschutz achten, denn ohne Impfung können selbst kleinste Wunden schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben!

    Hinweis:
    Die Informationen auf unseren Seiten sollten nicht als Diagnose oder Anweisung für eine Therapie verstanden werden. Sollten Sie den Verdacht auf eine Erkrankung haben, setzen Sie sich bitte umgehend mit Ihrem Hausarzt oder Heilpraktiker in Verbindung.


    2 Kommentare zu “Wundheilung mit Kokosöl

      1. Kokosoel.net Autor des Beitrags

        Hallo Albert,
        da wäre ich anfangs sehr vorsichtig.
        Solange der Pfropfen auf der Wunde nicht von selbst abgeheilt ist, würde ich da gar nichts großartig machen, außer vielleicht ganz vorsichtig mit einer Kamillelösung zu spülen. Im Speichel sind Enzyme enthalten, die die Wundheilung unterstützen.
        Der Wundverschluss muss sich ganz von selbst lösen und man sollte am besten nicht daran herumfingern. Meist löst er sich, wenn sich die Wunde darunter schon ein wenig verschlossen hat.
        Dann kann Kokosöl zum Einsatz kommen, um eine Entzündung zu verhindern. Entweder mit einem Wattestäbchen vorsichtig auf die Wunde geben oder sanft mit dem Öl spülen (wie beim Ölziehen, nur immer noch vorsichtig).

        Ich hoffe, ich konnte Ihnen ein klein wenig helfen.
        Liebe Grüße